Die Region Al Fujayrah

Hotels in dieser Region

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Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage und seiner Fruchtbarkeit blickt das Gebiet des heutigen Fujairahs auf eine lange und reiche Kulturgeschichte.

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Archäologische Funde sind an die 3.000 Jahre alt. Fischerei und Landwirtschaft waren die wichtigsten Erwerbsquellen der Bevölkerung, und daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

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Im Jahre 1951 löste sich Fujairah von Sharjah, zu dem es bis dato gehörte und als Sheik Hamad II.

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1975 an die Macht kam, übernahm er die Bundesflagge der Vereinigten Arabischen Emirate VAE und trat dem Staatenbund bei.

Aufgrund der geografischen Lage entwickelte sich in den 70er und 80er Jahren vor allem der Frachtschiffverkehr, denn es spart Zeit und Geld, die Ladung statt in Dubai an der Ostküste zu löschen und auf dem Landweg weiter zu transportieren. Unter diesem Aspekt wurde dann auch die Infrastruktur ausgebaut. Ein geschäftiger Containerhafen, der 1978 gebaute Fujairah Seaport, und eine Raffinerie bilden die wirtschaftliche Grundlage des Landes, trotzdem ist Fujairah das ärmste der Emirate und bis heute ohne Öl und Gas. Die Anbindung des durch das Hajar-Gebirge vom Rest der VAE abgetrennten Emirats wurde stark verbessert, heute führt eine vierspurige Autobahn von Khor Fakkan (Sharjah) heran. Fujairah ist nach Norden und Süden hin mit der Westküste verbunden und Schnellstraßen führen durch das schroffe Hajar-Gebirge.

Aktuell steht vor allem die Landwirtschaft von Fujairah vor großen Herausforderungen: Die zahlreichen Farmen des Emirats kämpfen mit Wasserproblemen. Der Stausee ist wegen Regenmangels meist leer, viele Brunnen im Gebirge sind bereits ausgetrocknet, und in Küstennähe haben sich viele mit Salzwasser gefüllt. An der Planung von Bewässerungssystemen mit entsalztem Meerwasser wird mit Hochdruck gearbeitet.

Tourismus
Der Tourismussektor erfuhr zunächst eine etwas stiefmütterliche Behandlung. Wichtiger war der Frachtverkehr, da es Zeit und Geld spart, wenn Schiffe auf den Weg durch die Straße von Hormuz verzichten können. Doch seit einigen Jahren hat man das Kapital der schönen Sandstrände, der grandiosen Unterwasserwelt und der besonderen Lage an der Ostküste erkannt: Die Hotellerie ist im Aufwind und es gibt nun im Norden mit dem im Kolonialstiel gehaltenen Fujairah Rotana Resort und dem futuristischen Le Meridien Al Aqah Resort sowie dem plüschig-arabischen Iberotel Miramar ein kleines Hotelzentrum. Trotzdem: Touristischen Trubel à la Dubai findet man hier nicht. Und das wird sich vermutlich erst mal nicht ändern, auch wenn im ruhigen, abgelegenen Fujairah größere touristische Absichten zumindest angekündigt sind. Zwei Projekte namens Al Dana und Fujairah Paradise sollen zusammen mehr als zehn Hotels umfassen. Doch bis es soweit ist, sollten Besucher, denen zuviel Ruhe nicht gut tut oder die sich nach der Zerstreuung in klimatisierten Shopping-Malls sehnen einen Abstecher ins ca. 2 Stunden Autofahrt entfernte Dubai einplanen. Dank der inzwischen gut ausgebauten Straßen ist der Transfer nach Dubai problemlos möglich.

Fujairah-City
Das Emirat Fujairah umfasst ein Territorium ungefähr halb so groß wie das Saarland und besteht aus zwei Hauptgebieten. Der überschaubare Hauptort liegt im kleineren südlichen Teil und bezaubert vor allem durch sein arabisches Flair mit schattigen Gärten, dem prächtigen Palast des Emirs und der Altstadt mit dem 250 Jahre alten markanten Fujairah Fort aus Lehmziegeln und Natursteinen. Die mächtige Festung erhebt sich auf einem Hügel am Stadtrand und schützte die Handelsstadt einst vor Angriffen vom Meer. Im 1991 eröffneten Fujairah Museum werden archäologische Fundstücke und interessante kulturgeschichtliche Stücke wie Waffen, Silberschmuck und alte Fotografien gezeigt.

Einkaufsmöglichkeiten bieten sich in den vielen Straßen der Innenstadt und auf den Märkten. Die Haupteinkaufstraße ist die Hamad bin Abdullah Road, die zum Strand führt und an die Corniche Road, die vor allem abends zur beliebten Flaniermeile wird, anschließt. Am Treffpunkt der beiden Straßen liegt der Central Market. Hier findet man Obst, Gemüse, Fleisch und allerlei andere Lebensmittel. Südlich des Markts befindet sich der Stierkampfplatz. Vor allem im Winter finden hier freitags die zumeist unblutigen Kämpfe statt. Typischerweise werden zwei Brahmin-Rinder aufeinander gehetzt und kämpfen unter großem Publikums-Interesse um das Recht des Stärkeren.

Am nördlichen Stadtrand liegen die Ain Al Madab Sulphoric Gardens, natürliche Mineral- und Schwefelquellen, die zum Heilbaden einladen. In den Brunnen und Badehäusern der Parkanlage finden Besucher Linderung bei Leiden wie Hautkrankheiten, Arthritis oder Muskelschwund. Einen Besuch lohnt auch das 1996 eröffnete Museumsdorf Fujairah Heritage Village. In einer Ansammlung traditioneller einfacher Palmblatthütten inklusive Brunnenanlage werden antike Gebrauchsgegenstände wie Kannen, Keramik und Kunsthandwerk ausgestellt.

Mit ca. 65.000 Einwohnern ist Fujairah City eine eher kleine Emiratshauptstadt. Aufgrund ihrer Lage direkt am Meer eignet sich die Stadt gut als Basisstation für Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel ins Hajar-Gebirge, zum Strand oder zu den Tauchrevieren.

Ausflüge in die Umgebung
Weniger als 10 Kilometer südwestlich der Stadt am Fuß der Berge im felsigen Wadi al-Hayl liegt das Al-Hayl Fort. In früheren Zeiten war es Festungsanlage und ein wichtiger Grenzposten zum Oman. Im Wadi selbst kann man archäologische Felsritzungen sehen, für die Besichtigung ist ein ortskundiger Führer sehr hilfreich.

Auf einem Tagesausflug auf der Küstenstraße Richtung Norden bieten sich mehrere Orte zur Besichtigung an. Zunächst liegt, nördlich der City und etwas landeinwärts im Wadi Ham am Fuße des Hajar-Gebirges die Oase Bithna, ein typisches Bauerndorf mit Dattelpalmenhainen, Flachdachbauten und malerischer Festung. Außerdem finden sich hier rund 3.000 Jahre alte Gräber und Mauerreste. Ein Stückchen weiter, beim kleinen Örtchen Qidfah gibt es eine Abzweigung in die Berge, die in die landschaftlich reizvolle omanische Enklave Madha führt. Zurück auf der Küstenstraße liegt einige Kilometer weiter nordwärts im Dorf Bidiyah die Weiße Moschee, die als die älteste der VAE bekannt ist, nur 6 x 6 Meter groß ist und eine bemerkenswerte Architektur hat. Von Bidiyah aus lohnt sich ein Abstecher über eine geteerte Abzweigung in die Berge ins Wadi Wurrayah. Hier, inmitten der kargen Berge des Hajars, entspringen mehrere Quellwasserfälle, eine kleine Sensation in der Wüste bzw. in der kahlen Bergwelt. Im weiteren Verlauf der Fahrt Richtung Norden, erreicht man den Strand von Al Aqah. Überraschend erhebt sich hier ein imposantes Hochhaus, das Luxushotel Le Meridien Beach Resort. Unterwassersportler werden sich hier vor allem über die guten Tauchplätze freuen, die auch für Anfänger gut geeignet sind, da die Gewässer flach und trotzdem artenreich sind. Fortgeschrittene können sich im Wracktauchen ausprobieren.

Keinesfalls missen sollte man auf dem Weg Richtung Norden den Besuch des Städtchens Dibba. Aufgrund seines natürlichen Hafens einst ein wichtiger omanischer Handelsstützpunkt, ist der kleine mediterran anmutende Fischerort heute eine dreigeteilte Enklave mit pittoresker Moschee. Dibba-Muhallab gehört zum Emirat Fujairah, die beiden anderen Teile Dibba-al-Hisn und Dibba Bayah zu Sharjah und zum Oman. Für Touristen attraktiv ist Dibba einerseits wegen seiner malerischen Felsbuchten und Sandstrände sowie der fischreichen Fels- und Korallenriffe. Aber von hier aus kann auch die Westküste per Geländewagen auf einer alten Handelsroute quer durch den Hajar nach Ras al-Khaimah erreicht werden. Und: In Dibba wurde islamisch-arabische Geschichte geschrieben. Die Einwohner bekannten sich noch zu Lebzeiten Mohammeds zum Islam, nach dessen Tod jedoch verweigerten sie sich der Herrschaft seines Nachfolgers. 633 wurden die aufsässigen Einwohner Dibbas in einer großen Schlacht bezwungen und die Islamisierung der Arabischen Halbinsel somit vollständig abgeschlossen.

Wer die Zeit hat, sollte auch einen Ausflug auf die Halbinsel Musandam in das „Norwegen Arabiens“ einplanen. Von der Grenze Fujairahs sind es nur noch ca. 45 Kilometer bis in die Exklave des Sultanats Omans. Die beeindruckende Bergwelt Musandams mit ihren Fjorden und steil abfallenden Bergwänden lohnt den Besuch.

Südlich von Fujairah locken das Naturreservat Khor Kalba mit wunderschönen Lagunen und wilden Mangrovenhainen und die – etwas mühsam zu erreichenden - heißen Quellen von Al–Ghanour.

Wassersport und Tauchen
In Fujairah finden (Unter-)Wassersportler eine breite Auswahl sowohl and Plätzen als auch an Tauchschulen. Besonders empfehlenswert sind die Meeresschutzgebiete um Bidiya, Al Aqah, Dadna und Rul Dibba. Im Wasser am Strand von Al Aqah z. B. finden geübte Taucher und Schnorchler ausreichend Gelegenheit bunte Fischschwärme, Wracks oder Korallenriffe zu entdecken. Im Al Boom Diving im Le Meridien Beach Resort werden Tauchkurse und Ausflüge für Anfänger und auch für Fortgeschrittene durchgeführt. Das Sandy Beach Diving Centre bietet Anfängern und auch erfahrenen Tauchern ein reichhaltiges Programm ebenfalls bis hin zum Wracktauchen. Die Tauchschule vom Maku Divecenter richtet sich auch Anfänger und Fortgeschrittene und bietet u. a. Fahrten in das berühmte Tauchgebiet Musandam im Oman an. Nicht zuletzt bietet das Scuba International Diving Centre im Fujairah International Marine Club eine Taucher-Ausbildung, Tauchausflüge und verfügt sogar über eine Dekompressionskammer.

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