Indien

Sagenhaftes Land zwischen Tropen und Himalaya

Touren & Reisen in Indien

DISCOVER ARABIA goes INDIA

Entdecken Sie Indien auf unseren Rund- und Privatreisen! Informieren und buchen Sie direkt auf unserer neuen Indien-Seite. Eine Übersicht aller Reisen finden Sie über den Link "Touren & Reisen in Indien"

Alle öffentlichen Gruppenreisen können gegen Aufpreis auch als geführte Privatreise zu Ihrem individuellen Reisetermin gebucht werden. Selbstverständlich quotieren wir Ihnen auch Ihre ganz persönliche Wunschreise und beraten Sie bezüglich einer individuellen Routenführung und Programmplanung.

Unser Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung unter der Email: indien@discover-arabia.de oder per Tel: 030-30 69 00 44 55

Am besten starten Sie Ihre Anfrage direkt über unsere neue Indien-Produkt-Seite.

 

TIPS UND INFORMATIONEN FÜR INDIENREISENDE

Erleichterung bei Einreise in Indien

Die indische Regierung hat für Einreisen in Indien das neue Tourist Visa on Arrival eingeführt. Dieses System ermöglicht Reisenden aus Deutschland und zahlreichen anderen Ländern nun die Beantragung des Touristenvisums ganz bequem vom heimischen Computer aus.

Einfach hier die Online Electronic Travel Authorization (ETA) ausfüllen, ein Portraitfoto vor weißem Hintergrund, sowie die Foto-Seite des Reisepasses hochladen und das Visum wird nach einer Bearbeitungszeit von 72 Stunden per E-Mail zugesandt. Dieses muss dann nur noch ausgedruckt und während der Reise mitgeführt werden.

Das Visum kostet 60 US-Dollar und wird direkt per Kreditkarte bezahlt. Es besteht die Möglichkeit, das Visum zwischen 4 und 30 Tage vor Abreise zu beantragen. Nach Ankunft in Indien hat es eine Gültigkeit von 30 Tagen. Bitte beachten Sie, dass der Reisepass noch eine Gültigkeit von mind. 6 Monaten haben muss.

Die folgenden Flughäfen können mit dem Visum angeflogen werden: Bengaluru, Chennai, Kochi, Delhi, Goa, Hyderabad, Kalkutta, Mumbai und Thiruvananthapuram.

***Infofilm Visa on Arrival. ***

 

Informationen zum Zielgebiet: Das Reiseland Indien

Indien ist mit anderen Destinationen kaum zu vergleichen: Auf dem Subkontinent leben sage und schreibe 1,2 Milliarden Menschen und so groß das Land ist, so vielfältig ist es auch. Das Schöne für uns Reisende ist, dass es entsprechend mehr zu sehen, zu bestaunen, zu riechen, zu schmecken und zu erkunden gibt. Da wäre in erster Linie natürlich das weltweit bekannte Taj Mahal zu nennen. Aber vor allem im Bundesstaat Rajasthan locken noch viel mehr Sehenswürdigkeiten: Das Rote Fort in Agra, Udaipur, die Stadt der Seen oder der Stadtpalast von Jaipur.

 

Nützliche Links: 

- Incredible India

- Währungsrechner

- Flughafen Neu Delhi

 

Landschaft, Klima, beste Reisezeit
Topographie und Klima des Landes sind ebenso vielfältig wie alles andere: Im Norden grenzt Indien an den Himalaya, entsprechend kalt kann es werden. In Zentralindien herrscht ein subtropisches Kontinentalklima vor, das allerdings in den Wüstenregionen Rajasthans trockener sein kann. Indiens Süden in Richtung Sri Lanka ist schon sehr tropisch und hier kann ganzjährig gebadet werden. Bei allen Regionen ist die jeweilige individuelle Monsunzeit zu beachten. Nach Rajasthan kann man ganzjährig fahren, wobei anzumerken ist, dass die Monate April bis Juli schon sehr heiß sind.

Geschichte und Gesellschaft
Besonders beeindruckend ist auch der emanzipatorische Wandel den das Land in den letzten Jahrzehnten politisch, aber vor allem wirtschaftlich vollbracht hat. War es bis 1947 britische Kolonie, war die erste Zeit der Unabhängigkeit stark von Armut geprägt. Doch Indien entwickelte sich kontinuierlich zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht  und es gibt mittlerweile erstklassige Universitäten. Heutzutage finden sich indische Führungs- und Arbeitskräfte in aller Welt; sie lenken Großkonzerne und halten Dienstleistungssektoren ganzer Länder in Schwung. Indische Automobilhersteller sind längst keine Exoten mehr am Markt und das Wirtschaftswachstum bewegt sich in Sphären, für die sich ein europäisches Land in einen Krieg stürzen müsste. Dachte man vor ein paar Jahren bei Computern noch ausschließlich an IBM oder Microsoft, so kommen einem heute sofort die schlauen Programmierer aus Indien in den Sinn. Ruft man bei Firmen an, so landet man unverhofft und ohne dass man es weiß, in einem Call-Center auf dem Subkontinent (für Skeptiker: nein, bei uns ist und bleibt 030 Berlin). Triebfeder dieses Erfolgs ist sicher auch die Tatsache, dass Indien ein Rechtsstaat und eine parlamentarische Demokratie ist und – aufgrund seiner großen Bevölkerung ein unglaubliches Potential in allen Bereichen hat. In den nächsten Jahrzehnten wird sich noch viel tun und die Entwicklung bleibt spannend.

Religion und Glaube
Die Religion spielt in Indien natürlich eine große Rolle. Sicher hat jeder schon einmal von der vielarmigen Kali, von Ganesha, dem Gott mit dem Kopf eines Elefanten oder von Brahma dem ersten Gott im Hinduismus gehört. Gemeinhin bekannt ist auch, dass der Ganges ein heiliger Fluss ist; über 80 Prozent der Inder hängen dem Hinduismus, der drittgrößten Religion der Erde an. Der Rest verteilt sich auf viele kleinere Religionen, von denen uns zwei besonders erwähnenswert scheinen, weil Sie in unseren Breiten weniger bekannt sein dürften: Der Jainismus und der Sikhismus. Besonders fasziniert haben uns die Jaina, die wohl konsequenteste religiöse Gruppe in Indien. Erklärtes Ziel ist „leben und leben lassen“. Vegetarismus versteht sich für Jaina von selbst, auch aber, keinem Lebewesen selbst unabsichtlich Schaden zuzufügen. So gehen wahre Jaina zu Fuß, sodass sie kein Getier überfahren; um keine Fliegen zu verschlucken, bindet man sich ein Tuch vor den Mund – ein wahrer Pazifismus eben. Nicht minder interessant sind die Sikhs, die man an ihren Bärten und Turbanen erkennt. Ein Sikh isst in aller Regel kein Fleisch, würde niemals betteln und lebt auch sonst sehr gottgefällig, denn nur schlechte Menschen werden reinkarniert. Den Sikhs wichtig ist auch eine reine Gedankenwelt, denn negative Gedanken manifestieren sich irgendwann in Taten. Die größte religiöse Minderheit sind allerdings die Muslime mit etwa 13 Prozent. Es ist schade, aber es muss erwähnt werden, dass sie in Teilen der indischen Gesellschaft nicht gut angesehen sind und viele in ihnen einen Außenposten des ungeliebten Nachbarn Pakistan sehen. Bei unseren Reisen haben wir glücklicherweise aber auch viele gegenteilige und äußerst versöhnliche Erfahrungen gemacht.

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