Die Region Batinah-Ebene mit Sohar

Omans Obstgarten

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Zwischen Muscat und der Landesgrenze zu den Emiraten erstreckt sich der Landstreifen der Batinah-Ebene über eine Länge von 350 km entlang der Küste. Die ergiebigen Regenfälle versorgen die fruchtbare Ebene mit genügend Wasser, so dass hier Limonen, Auberginen, Datteln, Gurken, Kartoffeln und vieles mehr gedeiht – im Obst- und Gemüsegarten Omans.

Dem Hajar-Gebirgsszug zu Füßen liegen, aus Dattelplantagen herausragend, die wehrhaften Residenzen der Imane vergangener Zeiten. Von Muscat aus erreicht man nach 70 km den Fischerort Barka, dessen Strand von den mächtigen Türmen der in den 80er Jahren restaurierten Festung beherrscht wird. Die Lehmmauern werfen ihren Schatten auf den kleinen Souq von Barka. Die zweitgrößte Siedlung der Region ist bekannt für die im Winter stattfindenden Bullenkämpfe.

Unweit von Barka liegt umgeben von Dattelpalmen das Bait Na’aman, das erst kürzlich restauriert wurde. Die Restauration des wohl Baus ist wirklich gelungen, was bei vielen Forts leider nicht der Fall ist. Architektonisch markant und ungewöhnlich sind die von den rotbraunen Wehrtürmen getragenen Kuppeln.

Fährt man landeinwärts Richtung Süden erblickt man bald die stolz über der Oase thronende Burg von Nakhl, deren Türme den Blick weit in die Ebene eröffnen. Hinter der Burg windet sich der Weg durch die Oase bis zum Ausgang des Wadi. Am Wochenende ist der Parkplatz gefüllt mit Familienautos, in denen die Ausflügler alles mitgebracht haben, was man für ein Picknick braucht. Das Wadi ist ein beliebtes Ausflugsziel, weil hier mehrere Thermalquellen entspringen. Unter der Woche jedoch herrscht in diesem grünen Paradies beschauliche Ruhe.

Ein Abstecher in die Gegend um Rustaq, der alten Handelsstadt, gibt auch schon einen kleinen Eindruck in die einzigartige Landschaft der Wadis, der Trockentäler, mit ihren imposanten Felsfluchten. Einige Wadis lassen sich mit Geländewagen erkunden; der Eingang des Wadi Bani Awf mit seinem Felsentor ist aber nicht weit von der Straße entfernt, so dass auch ein Spaziergang in aller Muße möglich ist.

Rund um Rustaq gibt es drei Festungen, von denen auf keinen Fall Al-Hazm verpasst werden sollte. In das 1708 errichtete Fort ist wohl das schönste im ganzen Land. Die hohen Hauptportale sind mit geschnitzten Ornamenten verziert wie auch die Türen im Innern der Burg, wo man die prächtige und wohldurchdachte Bauweise erkunden kann. Die Stützen der Wehrtürme, vom Erbauer Sultan bin Saifin mit portugiesischen Kanonen bestückt, sind mit üppigen Stuckarbeiten geschmückt.

Ist man der unzähligen Festungen etwas überdrüssig, empfiehlt sich ein erholsamer Badetag an den Postkartenstränden bei Al-Sawadi. Zu einem Tauchausflug laden die abgeschiedenen Daymaniyat-Inseln draußen auf offenem Meer ein. Nicht nur unter Wasser ist die Fauna des Naturschutzgebietes vielfältig: Die Inseln sind ebenfalls Heimat vieler Seevögelarten.

Sohar

Sohar ist unzertrennlich mit dem Sohn der Stadt Sindbad, dem Herren der sieben Meere aus dem Märchen Aus Tausendundeiner Nacht verbunden, dem berühmtesten aller Seefahrer. Der Mythos besagt, Sindbad sei in Sohar aufgebrochen, um sein Glück in der Welt zu machen, nachdem er sich des väterlichen Erbes verschwenderisch entledigt hatte. Legenden ranken sich nicht nur um Sindbad, sondern auch um die Stadt selbst. Die Ursprünge Sohars reichen bis in 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Sohar wurde immer wieder von den Persern erobert. Verdrängt wurden die Perser erst mit dem Beginn der Islamisierung – für die Seehandelsstadt auch der Beginn einer enormen wirtschaftlichen Blütezeit. Bis zum 10. Jahrhundert n. Chr. strahlte Sohar als die reichste Handelsmetropole der arabischen Halbinsel, bis sie von den Persern in einem Vergeltungsschlag völlig zerstört wurde.

Glanz und Glorie vergangener Zeiten sind heute verschwunden, dennoch ist das helle Sohar, wichtigster Industriestandort Omans, attraktiv: Die Gärten, weißen Häuser und vor allem das Fort sind reizvoll. Die weißgetünchte Burg zeugt von der einstigen Bedeutung Sohars und beherbergt ein Museum zur Seefahrts- und Stadtgeschichte.

Musandam Al Dhahirah Batinah-Ebene mit Sohar Dakhiliyah, Hajar-Gebirge und Nizwa Al Wusta Dhofar / Salalah Muscat / Capital Area Sharqiyah, Sur und Umgebung
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